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Bei geringfügigen Beträgen ist eine Rechnungsabgrenzung nicht notwendig

Der BFH hat sich bereits im Jahr 2010 gegen die Bildung von aktiven Rechnungsabgrenzungsposten bei geringfügigen Beträgen ausgesprochen. Orientierungspunkt stellte dabei die frühere GWG-Grenze in Höhe von 410 € dar.

Die Finanzverwaltung hat diese Entscheidung jedoch nicht im BStBl. II veröffentlicht. Da aber das Finanzgericht Baden-Württemberg die BFH-Auffassung im Jahr 2018 bestätigt und das zuständige Finanzamt keine Revision eingelegt hat, wurde damit im Ergebnis die Rechtsauffassung des BFH bestätigt. Im Streitfall umfasste die Rechnungsabgrenzung insgesamt rund 4.000 €, die Einzelposten betrugen jedoch deutlich weniger als 410 €.