14.11.2018 | IHK Südlicher Oberrhein, Schnewlinstraße 11-13, 79098 Freiburg

Arbeitskreis Steuern International – Besteuerung von Betriebsstätten

Grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen, ausländische Tochtergesellschaften, Exportunterstützung durch Betriebsstätten, Mitarbeiterentsendungen – diese Themen müssen von international agierenden mittelständischen Unternehmen organisiert und bewältigt werden. Sie sind entscheidende Erfolgsfaktoren im Rahmen des Globalisierungsprozesses.

Die jeweils beteiligten Staaten kämpfen mit zunehmenden personellen Ressourcen um ihren „fairen“ Anteil am Steuerkuchen. Deshalb muss die Planung und Gestaltung des Auslandsgeschäfts auch im Mittelstand einen zentralen Stellenwert erhalten, denn Mängel führen schnell zu finanziellen Sanktionen. Dadurch ausgelöste Steuerzahlungen können sich existenziell auswirken und Doppelbesteuerungen verursachen.

Die Maßnahmen der OECD und der G 20 zur Vermeidung von Gewinnverlagerungen im Rahmen des BEPS-Projekts führen zu einer erheblichen Ausweitung des Betriebsstättenbegriffs. Bisher unbedenkliche Aktivitäten im Ausland können zukünftig zu einer unbeabsichtigten Begründung von Vertreter- und Dienstleistungsbetriebsstätten führen. Neben zusätzlichen Registrierungspflichten sehen sich mittelständische Unternehmen mit neuen Fragestellungen zur Gewinnzurechnung an Betriebsstätten konfrontiert, die im Hinblick auf die damit verbundenen steuerlichen Risiken frühzeitig geklärt werden sollten.

Zielgruppe:

Geschäftsführer, Controller, Compliance-Verantwortliche, Juristen, CFO, Vertriebsleiter…