Praxisprobleme bei der Entlastung vom deutschen Quellensteuerabzug auf Dividenden und Lizenzen an Schweizer Vergütungsgläubiger

Der Rechts- und Steuerkreis der Handelskammer Deutschland-Schweiz lädt Sie ein zum Webinar:
Praxisprobleme bei der Entlastung vom deutschen Quellensteuerabzug auf Dividenden und Lizenzen an Schweizer Vergütungsgläubiger

Dividenden- und Lizenzzahlungen an Schweizer Vergütungsgläubiger unterliegen nach nationalem deutschen Steuerrecht einem Quellensteuerabzug von 25 % bzw. 15 %. Nach dem vorrangig anwendbaren DBA ist bei CH-Unternehmen grundsätzlich eine Reduzierung der Quellensteuer im Wege des Freistellungs- oder Erstattungsverfahrens beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) auf 0 % möglich. Voraussetzung hierfür ist jedoch der Substanznach-weis für das CH-Unternehmen zur Vermeidung der Anwendung der deutschen Missbrauchsregelung des § 50d Abs. 3 EStG (Anti-treatyshopping Regelung). Diese führt insbesondere bei Holdingstrukturen häufig zu einer Versagung der Quellensteuerentlastung durch das BZSt. Im Rahmen des Seminars werden Praxishinweise zur Beantragung der Freistellung oder Erstattung der Quellensteuer sowie Gestaltungshinweise zur Vermeidung der Anwendung Anti-treaty-shopping Regelung gegeben.

Unser Referent:
Winfried Ruh: Steuerberater/Fachberater für Internationales Steuerrecht, bei bws Graf Kanitz GmbH WPG StBG (www.bwsgk.de) als Ges.-Geschäftsführer tätig mit Schwerpunkt Beratung von mittelständischen Unternehmen in sämtlichen Fragen des Internationalen Steuer-rechts, insb. Verrechnungspreise, Betriebsstätten und Außensteuerrecht. Er hält Vorträge und publiziert regelmäßig u.a. in der Zeitschrift IWB und beim Beck-Verlag (Münchner Kommentar-Reihe).

Weitere Informationen sowie der Zugangslink zur Veranstaltung folgen!

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Datum

03.12.2020

Uhrzeit

8:00 - 10:00

Ort

Onlineveranstaltung