Steuerfachtagung der Handelskammer D-CH: Vortrag zu „Update bei den deutschen Verrechnungspreisen“

Teilen Sie diesen Beitrag Unser Fachberater für Internationales Steuerrecht, Winfried Ruh hat am 10. März 2026 erstmals bei der 30. Steuerfachtagung der Handelskammer gemeinsam mit Günter Morlock vom Konzernprüfungsamt Stuttgart Deutschland- Schweiz zum Thema „Update bei den deutschen Verrechnungspreisen“ referiert. Schwerpunkt des Vortrags bildeten die Dokumentationspflichten für Verrechnungspreise mit Fokus auf den ab 2025 geltenden […]
Transaktionsmatrix: erste Erkenntnisse aus Betriebsprüfungen

Muster zur Transaktionsmatrix aus der Anlage zum Merkblatt des BMF vom 2.4.2025 (Beispiel 2) Seit Beginn dieses Jahres besteht für Unternehmen mit grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen zu verbundenen Unternehmen („Transaktionen“) die Verpflichtung zur Erstellung einer Transaktionsmatrix. Dabei handelt es sich um eine strukturierte, tabellarische Übersicht (s. o.) mit allen relevanten Informationen zu diesen Geschäftsbeziehungen, die innerhalb von 30 Tagen […]
Merkblatt „Vermeidung deutsche Quellenbesteuerung“ für die Handelskammer Deutschland Schweiz

Schweizer Unternehmen, die Dividenden oder Lizenzen aus deutschen Quellen beziehen, unterliegen der deutschen Quellensteuerpflicht. Die Quellensteuer ist vom inländischen Vergütungsschuldner abzuführen. Nach dem Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz besitzt Deutschland für diese Vergütungen jedoch kein Quellensteuerrecht. Zur Durchsetzung des «DBA-Nullsteuersatzes» kann der Schweizer Vergütungsempfänger beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) eine Freistellungsbescheinigung beantragen. Bereits einbehaltene Quellensteuern können […]
Doppelbesteuerungsabkommen

Ein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zwischen zwei Staaten, der darauf abzielt, eine doppelte Besteuerung des Einkommens in beiden Staaten zu vermeiden. Eine Doppelbesteuerung liegt vor, wenn eine Person oder ein Unternehmen in zwei Staaten auf das gleiche Einkommen Steuern bezahlen muss. Hierzu kann es kommen, wenn die Person oder das Unternehmen entweder in […]
Aktueller Artikel zur Quellensteuerentlastung auf deutsche Dividenden mit Praxiserfahrungen BZSt

Die Neugestaltung der deutschen Anti-Treaty-Shopping-Regel des § 50d Abs. 3 EStG wirft auch fast vier Jahre nach ihrer Einführung noch viele Fragen auf und führt zu einer Verschärfung bei der sachlichen Entlastungsberechtigung, die jedoch über den Nachweis einer aktiven Beteiligungsverwaltung durch die ausländische Muttergesellschaft „entschärft“ werden kann. Nach unseren Praxiserfahrungen akzeptiert das BZSt mittlerweile Nachweise in Form von […]
Verrechnungspreisdokumentation: Merkblatt des BMF zur Transaktionsmatrix

Mit Wirkung ab 2025 wurden die bisherigen Regelungen zur Verrechnungspreisdokumentation (Local File) insoweit verschärft, dass im Rahmen von Außenprüfungen innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe der Prüfungsordnung– ohne ein gesondertes ausdrückliches Vorlageverlangen – die sog. Transaktionsmatrix vorzulegen ist. Zusätzlich sind ggf. das Master File (ab 100 Mio. Euro Außenumsatz des inländischen Unternehmens) und Aufzeichnungen über außergewöhnliche Geschäftsvorfälle ebenfalls innerhalb dieser Frist vorzulegen. […]
Großartiges Feedback zum aktuellen Verrechnungspreis-Webinar

„Das Seminar war für mich als Steuerberater, der sich mit grenzüberschreitenden Themen zwischen der Schweiz und Deutschland beschäftigt, äußerst wertvoll. Besonders die wertvollen Hinweise zum Bereich der Vertriebsgesellschaften waren von großer Bedeutung. Die Diskussionen zwischen den Vertretern der Beraterschaft und der Finanzverwaltung boten praxisnahe Einblicke, die für Praktiker wie mich immer wieder von enormem Nutzen […]
Anwendung der Kostenaufschlagsmethode in der Praxis

In der deutschen Verrechnungspreispraxis ist die Kostenaufschlagsmethode insbesondere bei Konzerndienstleistungen oder –auftragsfertigungen die mit Abstand am häufigsten angewandte Verrechnungspreismethode, da für die übrigen Methoden oftmals keine Fremdvergleichswerte verfügbar sind. Bei der Anwendung der Kostenaufschlagsmethode wird ein fremdüblicher Gewinnaufschlag auf die Selbstkosten erhoben. Zur Vermeidung der Vergütung von Unwirtschaftlichkeiten durch den Leistungsempfänger wird in der überwiegenden Kommentierung eine Anwendung auf Plankostenbasis befürwortet, was […]
Webinar zur Vermeidung deutscher Quellensteuer auf Dividenden und Lizenzen

Worum geht es? Dividenden- und Lizenzzahlungen an Schweizer Vergütungsgläubiger unterliegen nach nationalem deutschen Steuerrecht einem Quellensteuerabzug von 25 % bzw. 15 %. Demgegenüber sieht das vorrangig anwendbare DBA für Unternehmen eine Verringerung der Quellensteuer im Wege des Freistellungs- oder Erstattungsverfahrens auf 0 % vor. Die Vermeidung der Quellensteuer setzt jedoch voraus, dass die – insbesondere […]
Praxis der deutschen Verrechnungspreisbildung und -dokumentation im Mittelstand

Viele mittelständische Schweizer Unternehmen mit deutschen Tochtergesellschaften sehen sich erstmals mit den umfassenden deutschen Dokumentationspflichten zu Verrechnungspreisen (VP) konfrontiert, die ihnen aus der Schweizer VP-Praxis nicht bekannt sind. Die deutsche Finanzverwaltung hat am 14.07.2021 in den «Verwaltungsgrundsätzen Verrechnungspreise» (VWG-VP) ausführlich zur (erstmaligen offiziellen) Anwendung der OECD-Verrechnungspreis-Richtlinien (VPRL) Stellung genommen. Zudem wurden die Mitwirkungspflichten im Rahmen […]